Das Ministerium

Das am 11. Dezember 2018 vom Premierminister Xavier Bettel der Abgeordnetenkammer vorgelegte Regierungsprogramm spiegelt den Wunsch der Regierung wider, die Digitalisierung in den Mittelpunkt ihrer Bemühungen zu stellen. So wurde das Ministerium für Digitalisierung geschaffen an dessen Spitze stehen der Premierminister und Minister für Digitalisierung, Xavier Bettel, und der beigeordnete Minister für Digitalisierung, Marc Hansen.

Die genauen Aufgabenbereiche des Ministeriums für Digitalisierung sind durch den Großherzoglichen Erlass bezüglich der Zusammensetzung der Ministerien festgelegt.

Den Bürgern und Unternehmen das Leben erleichtern

In seiner Erklärung gegenüber den Abgeordneten erklärte Xavier Bettel: „Wir haben nicht nur ein neues Ministerium geschaffen um die allgemeine technologische Entwicklung in den für unsere Wirtschaft wichtigen Bereichen voranzutreiben und neue Strategien zu entwickeln, die es unserem Land ermöglichen weiterzukommen, sondern auch um unser tägliches Leben und die verschiedenen Verwaltungsprozesse zu verbessern. Ein wesentlicher Teil der Aktivitäten des Ministeriums für Digitalisierung besteht darin, den Menschen das Leben zu erleichtern."

Nach seinem Treffen mit der Kommission für Digitalisierung, Medien und Kommunikation der Abgeordnetenkammer äußerte Marc Hansen seinen Wunsch, das Ministerium zu einem „Vermittler“ und Koordinator für sämtliche Ministerien und andere Partner zu machen, die ihre Aktivitäten in diesem Bereich ausbauen möchten.

Open Innovation

In seiner Erklärung gegenüber den Abgeordneten hat der Premierminister den Wunsch der Regierung betont, ihre Bemühungen zugunsten größerer Transparenz und einer stärkeren Einbindung der Bürgerinnen und Bürger fortzusetzen.

In diesem Sinne setzt das Ministerium für Digitalisierung bei vielen Projekten auf einen sogenannten „Open-Innovation“-Ansatz bzw. auf „offene Innovation“. Diese wird allgemein definiert als „bewusster Input und Output von Kompetenzen zur Beschleunigung interner Innovation“. Der Ansatz ist demnach das Gegenteil eines geschlossenen Innovationsprozesses. Tatsächlich haben die aufkommende Digitalisierung und die digitale Revolution den Alltag der Gesellschaft verändert. Der weit verbreitete Zugang zum Internet, der sofortige und permanente Vernetzung ermöglicht, beeinflusst erheblich die Beziehungen zwischen Staat, Bürgern und Unternehmen.

Durch den offenen Innovationsprozess werden externe Ideen, Kenntnisse und neue Technologien aktiv genutzt um öffentliche Dienstleistungen zeitgemäß weiter zu entwickeln.

Das Gelingen des Digital Government als Ziel

Das Ministerium für Digitalisierung hat sich das Gelingen des Digital Government, gemäß den Empfehlungen internationaler Institutionen, zum Ziel gesetzt. Folgende Schwerpunkte wurden festgelegt:

  • Ausbauen vom eGovernment,
  • Voranbringen der Verwaltungsreform,
  • Fördern der digitalen Inklusion,
  • Einbinden neuer Technologien.

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